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Die Echokardiographie ist die bildhafte Darstellung des Herzens per Ultraschall. Sie liefert wichtige Informationen über die Anatomie und Funktion von Herzmuskel, Herzkammern, Herzklappen und herznahen Gefässen und ermöglicht so die Diagnostik angeborener und erworbener Erkrankungen.

Man unterscheidet drei Untersuchungsmethoden.

:: 2-D-Echokardiographie
Dieses zweidimensionale Verfahren liefert eine Echtzeit-Darstellung der anatomischen Verhältnisse und Bewegungsabläufe des Herzens.

:: M-Mode (Motion-Mode)
Der M-Mode ist ein eindimensionales Darstellungsverfahren, das mit Hilfe eines als Zeitreferenz synchron laufenden EKG (Elektrokardiogramm) die exakte Ausmessung von Kammergrössen, Wandstärken, Gefässdimensionen und Wandbewegungen zu bestimmten Zeitpunkten der Herzaktion ermöglicht.

:: Doppler-Echokardiographie
Es werden der Spektral- und der Farbdoppler unterschieden. Sie dienen der Darstellung von Richtung und Geschwindigkeit des fliessenden Blutes innerhalb des Herzens und in den herznahen Gefässen.

Die Untersuchung dauert im Schnitt 30min. Sie findet in Anwesenheit des Besitzers und in der Regel am wachen Tier statt. Die Rasur je eines kleinen Fensters am Brustkorb hinter beiden Ellenbogen fördert die Optimierung der Bildqualität. Das Tier liegt in Seitenlage auf einem gepolsterten Tisch. In der Tischplatte befindet sich in Höhe des Brustkorbes eine Aussparung. So kann das Herz von unterhalb der Tischplatte her angeschallt werden, wodurch der negative Einfluss lufthaltigen Lungengewebes auf die Bildqualität minimiert wird. Durch grosszügiges Auftragen von Ultraschallgel wird weiterhin der Kontakt zwischen Haut und Schallkopf verbessert. Während des Untersuchungsganges findet eine einmalige Umlagerung des Tieres von der rechten in die linke Seitenlage statt.
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